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Löschkonzepte, Zugriffsrechte, Verarbeitungsverzeichnis – viele Organisationen haben ihre strukturierten Datenbanken gut im Griff. Was dabei systematisch übersehen wird: E-Mails, Dokumente, Präsentationen und Chatverläufe, die unkontrolliert auf Servern und in Cloud-Speichern anwachsen. Schätzungen zufolge sind 80 bis 90 Prozent aller Unternehmensdaten unstrukturiert – mit einem jährlichen Wachstum von 20 bis 25 Prozent.

Das versteckte Risiko in unstrukturierten Daten

In diesen Datenmengen verbergen sich häufig sensible Inhalte: Zugangsdaten im Klartext, personenbezogene Daten von Mitarbeitenden und Kunden, sicherheitskritische Konfigurationsinformationen. Es handelt sich um Daten, die längst hätten gelöscht werden müssen, aber durch klassische Löschkonzepte nicht erfasst werden.

Wie KI das Risiko verstärkt

Moderne KI-Assistenzsysteme indexieren große Datenbestände und machen Informationen über einfache Abfragen abrufbar. Wer eine unaufgeräumte Datenbasis hat, läuft Gefahr, dass bislang verborgene Inhalte plötzlich leicht erreichbar werden – ohne klassischen Hackerangriff, allein durch die Kombination aus Altdaten und zu weit gefasstem Zugriff.

Warum manuelle Bereinigung nicht funktioniert

Die Praxis zeigt: Manuelle Bereinigung funktioniert schlicht nicht. Der einzige wirksame Weg führt über automatisierte Klassifizierung und softwaregestützte Datenhygiene – mit einem Bruchteil des manuellen Aufwands und deutlich besseren Ergebnissen.

Ganzheitlicher Ansatz: Datenschutz und IT-Sicherheit zusammen denken

Wir helfen Ihnen, diesen blinden Fleck zu schließen: von der Risikoanalyse über die Einbindung in Ihr Löschkonzept bis zur Abstimmung mit IT-Sicherheit und KI-Governance. Als externe Datenschutzbeauftragte betrachten wir das Thema ganzheitlich – denn Datenschutz und Datensicherheit gehören zusammen.

Sprechen Sie uns an – wir zeigen Ihnen, wie Sie unstrukturierte Daten effektiv in den Griff bekommen.